Trinkwasser

Situation

Die Stadt Kronberg versorgt ihre Bürger zu rd 60% durch Eigenwasser-gewinnung. Der verbleibende Anteil wird durch den Bezug von Trinkwasser vom Wasserbeschaffungsverband Taunus (WBV) bereitgestellt.

Der WBV wurde 1972 gegründet, als sich Kommunen aus dem Vordertaunus aufgrund der Trinkwasserknappheit in der Region zusammengefunden hatten. Der Verband hat seinen Sitz in Oberursel. Mitgliedskommunen sind die Städte Bad Homburg, Friedrichsdorf, Königstein, Kronberg, Oberursel, Steinbach und Eschborn (Main-Taunus-Kreis).

Der deutliche Rückgang der Niederschläge im Taunus im Winter 2018/19 und im Frühjahr 2019 im Vergleich zu den Vorjahren hat unmittelbare Auswirkungen auf die Eigenwassergewinnung von Trinkwasser aus den Kronberger Stollen, Quellen und Schürfungen. Aufgrund des Klimawandels kann erwartet werden, dass es auch künftig Perioden mit zu geringem Niederschlag geben wird, so dass es auch weiterhin zu einer ungenügenden Eigenversorgung kommen kann.

Im Herbst 2019 hat die Stadt Kronberg die Kronberger Wasserampel eingeführt, um für die Wassersituation in Kornberg eine größere Transparenz zu schaffen.

Problem

  • Aufgrund des Klimawandels ist die der im Winter und Frühjahr notwendige Niederschlag unzuverlässig geworden und in den Sommern 2018 und 2019 war das Niederschlag nicht ausreichend, um das notwendige Grundwasser für eine ausreichende Eigenwasserversorgung zu bilden.

 

Lösungsvorschlag

 

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